3217 Walch, Johannes: Australien (Südland) auch Polynesien oder Inselwelt, insgemein der fünfte Erdtheil genannt. 1820

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Oceania / Austrailia / Polynesia
Ozeanien / Australien / Polynesien
Walch, Johannes
dat. 1820

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English
Austrailia / Polynesia

Walch, Johannes
dat. 1820
copperplate engraving
Coloured
61,1 x 48,9 cm
ORIGINAL

A precise map of Australia and the South Pacific coastlines. Of note Australia still bears the name "New Holland", the name given to it by Able Tasman that was still in use until 1824. A key feature is the precise routes of several well-known explorers, in particular special attention is given to the voyages of Captain James Cook. The title, manufacturer and date are at the top left in a simple oval. The alignment of longitude is based on The Ferro Meridian that runs through the Canary Islands.The map has German text. The leaf borders make this map an attractive wall feature. Johann Walch (1757-1824) was a map publisher based in Augsburg, he succeeded his step father Johann Martin Will in 1806. References: Tooley, The Mapping of Australia and Antarctica, The Holland Press Limited, 1985; Rodney W Shirley, The Mapping of the World, Holland Press Limited, 1984, pp343


Deutsch
Australien / Polynesien

Walch, Johannes
dat. 1820
Kupferstich
Grenzkoloriert
61,1 x 48,9 cm
ORIGINALKARTE

Sehr präzise Karte von Australien und Polynesien. Australien trägt noch den Namen „Neuholland“, wie es bis 1824 gebräuchlich war. Auch die Ostküste Chinas und Teile Südostasiens sind erkennbar. Südlich des Äquators erstrecken sich die Pazifischen Inseln, in deren Mitte die Samoainseln zu sehen sind. Sie tragen hier den Name Schifferinseln (Navigateurs od. Schiffer In), eine Bezeichnung, die der französische Seefahrer Louis Antoine de Bougainville den Inseln 1768 gegeben hatte. Mit äußerster Exaktheit und nach den aktuellsten zeitgenössischen Erkenntnissen wurde das Werk gefertigt. Die detailgetreue Darstellung der Geographie wird ergänzt durch zahlreiche Informationen und topografische Bezeichnungen über die lokalen und historischen Begebenheiten in deutscher Sprache. Präzise sind diverse Expeditionsrouten namhafter Entdecker eingezeichnet. Besonderes Augenmerk muss auf die drei bedeutenden Reisen des James Cook gelegt werden. Das Ziel James Cooks erster Südseereise (1768-1771) war astronomischer Natur: es galt, den Venustransit vor der Sonnescheibe vom 3. Juni 1769 auf Tahiti zu beobachten. Um für die astronomischen Instrumente ausreichend Platz zu haben, wurde eigens der Kohletransporter „Earl of Pembroke“ umgebaut und mit dem Namen „HMS Endeavour“ versehen. Nach getaner Arbeit setzte Cook seine Reise fort und umsegelte in den Jahren 1769 und 1770 Neuseeland. Dabei entdeckte er die Cookstraße und fand damit den Beweis, dass Nord- und Südinsel vollständig voneinander getrennt sind. Ein geheimer Auftrag war es, den „Südkontinent“, die Terra australia incognita, zu finden. Am 28. April 1770 betraten die ersten Europäer australischen Boden, an der Botany Bay. 1771 wurde Cook zum Commander ernannt und unternahm 1772 bis 1775 seine zweite Südseereise und von 1776 bis 1779 seine dritte Südseereise. James Cook war stets auf die Gesundheit seiner Crew bedacht, durch sein umsichtiges Handeln und die Mitnahme bestimmter Lebensmittel gelang es ihm, eine Erkrankung seiner Männer an Skorbut nahezu gänzlich zu vermeiden. Seine zweite Südseereise dauerte von 1772 bis 1775, die dritte direkt anschließend von 1776 bis 1779 bzw. 1780. Es sollte seine letzte Reise sein, die in einem Massaker während des Rückweges in die Heimat auf den Sandwichinseln endete und James Cook am 14. Februar 1779 das Leben kostete. Doch dürfen auch die Reisen von Abel Tasman, der auf seiner Expedition 1642 Tasmanien entdeckte, John Byron, Samuel Wallis u.v.a. nicht fehlen. Titel, Herstellerangaben und Datierung rechts oben der Karte werden von einem schlichten Oval umrahmt. Zwei Meilenzeiger zieren die rechte untere Ecke. Die Ausrichtung der Längengrade erfolgt nach dem Ferro-Meridian, der durch die namensstiftende Kanarische Insel El Hierro verläuft. Gemeinsam mit dem Pariser Meridian galt er ins späte 19. Jahrhundert hinein als der gebräuchlichste Nullmeridian in der Kartographie. Der nördliche und der südliche Wendekreis werden traditionell als Wendekreis bzw. hier Wendecirkel des Krebses und des Steinbocks bezeichnet.


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